von Guido Meyer
Guido Meyer, alias „naturdigital“ – Mit Herz und Augen in der Wildnis unterwegs
Wir nennen es „Wald“ – meist sind es Holzplantagen.
Wir nennen es „Naturschutz“ – oft ist es nur Management.
Wir nennen es „Regulierung“ – und ersetzen Natur durch permanenten Eingriff.
Dieses Buch zeigt, warum das nicht funktionieren kann: Biodiversität ist kein Steuerungsprojekt. Wald, Wildtiere und Vielfalt sind Lebensinfrastruktur, für Klima, Wasser, Boden und Nahrung.
Im Fokus stehen das Shifting-Baseline-Syndrom, die Jagd als Kontrollnarrativ, die Forstwirtschaft als Dauer-Eingriff und die Alternative: Selbstregulation durch Prozessschutzräume und Großprädatoren.
Wenn Natur wieder Natur sein darf: jagd- und forstfrei, vernetzt durch Korridore und Wildtierbrücken.
Die Frage ist nicht, ob wir uns Natur leisten können, sondern wie lange wir es uns leisten wollen, die Rechnung an die nächsten Generationen weiterzureichen.
ISBN 978-3-00-086014-0