Den Wolf opferte er dem Koalitionsfrieden
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Jochen Flasbarth, der Umweltstaatssekretär macht sich aus dem Staub |
Niemand hatte sich vorstellen können, dass ausgerechnet das „gute“ Bundesumweltministerium einen solchen wissenschaftspolitischen Skandal produzieren würde: wissenschaftliche Bewertungsgrundlagen für den Artikel-17-Bericht zum Wolf zu manipulieren, einen bereits erarbeiteten wissenschaftlichen Bericht zur Bewertung des Erhaltungszustandes verschwinden zu lassen, dem Bundesamt für Naturschutz als eigener Fachbehörde einen Maulkorb zu verpassen und anschließend einen günstigen Erhaltungszustand des Wolfes zu erklären – mit dem politischen Ziel, den Weg für seine Bejagung freizumachen. Ausgerechnet der von vielen verehrte Jochen Flasbarth hat dieses Vorgehen zu verantworten. Und nun verdrückt er sich ins Ausland. Angesichts des zeitlichen Zusammenhangs entsteht der Eindruck, als sei er für diese politisch motivierte Manipulation der wissenschaftlichen Bewertungsgrundlagen zum Wolf im Frühjahr 2025 ins Bundesumweltministerium zurückgekehrt.
